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Rezension Freiburger Barockorchester – Corelli

Spürbare Spielfreude

Das Freiburger Barockorchester überzeugt in seiner Interpretation von Corelli mit Detailgestaltung und einem runden Gesamtklang.

vonJohann Buddecke,

Obwohl Arcangelo Corelli als maßgeblicher Mitentwickler des Concerto grosso gilt, sind nur zwölf Konzerte dieser Art von ihm überliefert. Dass diese Werke ihren heutigen Stellenwert in der Musikgeschichte jedoch zu Recht einnehmen, zeigt das Freiburger Barockorchester unter der Leitung von Gottfried von der Goltz mit dieser Einspielung deutlich. Eingeleitet von der „Sinfonia Santa Beatrice D’Este“ konzentriert sich das Ensemble mit Präzision, spürbarer Spielfreude und in gewohnter Souveränität auf die sechs sogenannten Da chiesa-Concerti, in denen die von Corelli maßgeblich vorangetriebene Ausgewogenheit der Stimmen innerhalb der Streicher besonders harmonisch umgesetzt ist. Das rekonstruierte Continuo aus Laute, Harfe, Cembalo und Orgel fügt sich ausdrucksstark, jedoch wohlproportioniert in den Klang ein, ohne den filigranen Streichersätzen den Rang abzulaufen. Detailgestaltung und Gesamtklang überzeugen hier gleichermaßen.

Corelli: Concerti grossi op. 6 Nr. 1-5 & 7, Sinfonia d-Moll WoO 1 „Santa Beatrice d’Este“
Freiburger Barockorchester, Gottfried von der Goltz (Leitung)
Aparte

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