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Rezension Riccardo Minasi – Mozart: Sinfonien Nr. 36 & 38

Wach und forsch

Riccardo Minasi und das Ensemble Resonanz betören durch einen mutigen und resoluten Zugriff auf Mozarts „Linzer“ und „Prager“ Sinfonien.

vonChristian Lahneck,

Nach der großartigen Einspielung der Trias von Mozarts letzten Sinfonien haben das Ensemble Resonanz und Riccardo Minasi nun die „Linzer“ (KV 425) und „Prager“ (KV 504) aufgenommen. Und wieder betört das Orchester durch einen mutigen, resoluten, hellhörigen Zugriff. Das ist ein Mozart, der jederzeit wach und forsch daherkommt. Schon im Kopfsatz der „Linzer“ Sinfonie gibt es knirschende Harmonien, die man sonst kaum je zu hören bekommt. Hinter der Fassade von Wohlklang lauert häufig das Geheimnisvolle, Unberechenbare. Hier gelingt die Kunst, innerhalb sehr kurzer Sequenzen ein Auf und Ab zu erzeugen, Spannung und Entspannung. Von irgendwoher schmuggelt sich immer noch eine Nebenstimme herein. Welch festliche Klänge auch im Allegro-Teil der „Prager“! Besonders wenn Trompeten und Hörner sich vereinigen oder Holzbläser in Dialog mit Streichern treten, da gibt es immer wieder viel zu entdecken.

Riccardo Minasi
Riccardo Minasi

Mozart: Sinfonien Nr. 36 C-Dur KV 425 & Nr. 38 D-Dur KV 504

Ensemble Resonanz, Riccardo Minasi (Leitung)
harmonia mundi

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