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Rezension Telemann: Oratorium

Oratorium für den Michel

Weltersteinspielung: Telemanns Oratorium erzählt die Geschichte der zerstörten und wieder neu errichteten Hamburger Hauptkirche St. Michaelis.

vonChristina Schnauß,

Bei der vorliegenden Produktion handelt es sich um eine Weltersteinspielung. Das Spätwerk Telemanns vermitteln die Musiker in einem transparenten Klangbild, die Gesangssolisten sorgen für eine beeindruckende Textverständlichkeit. Eines der zahlreichen anmutigen Beispiele bietet die Sopran-Arie „Verstreut gewesne Herde“, in welcher die Interpretin ein besonderes Feingefühl für Melismen und Spitzentöne beweist. Das Oratorium erzählt die Geschichte der zerstörten und wieder neu errichteten Hamburger Hauptkirche St. Michaelis. Damit verbunden sind die Verkörperung geistlicher Themen wie das jüngste Gericht und die göttliche Gnade – aber auch die weltlichen Autoritäten der Stadt durften aus Repräsentationsgründen in dem Libretto von Joachim Johann Daniel Zimmermann nicht fehlen.

Telemann: Oratorium zur Einweihung der neuen St. Michaelis-Kirche 1762 & Komm wieder, Herr, zu der Menge der Tausenden in Israel TVWV 2:12

Rahel Maas, Marian Dijkhuizen, Julian Podger, Klaus Mertens, Mauro Borgioni, Die Kölner Akademie, Michael Alexander Willens (Leitung)
cpo

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