Andreas Falentin

Artikel
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Entdeckung mit Gitarre
Bei dieser „Winterreise“ gibt es etliche wie neu gefundene Details, wie die Lust an starken, fast skurrilen Klangwirkungen
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Kontraste
Rachmaninows „Glocken“ beziehen ihren Reiz aus dem von Mariss Jansons wunderbar geschmeidig in den Klang eingebundenen expressiven Chorsatz
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Produktive Gegensätze
Das aktuelle CD-Projekt von Cornelius Meister und dem ORF Radio-Symphonieorchester vereint zwei Komponistenpersönlichkeiten
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Ausnahmeerscheinung
Nina Stemme singt mühelos, mit wirklicher musikalischer Gestaltung, wiedererkennbarem, herb-klarem Timbre und grandios fokussierter Höhe
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Mit seltener Klarheit
Es fällt besonders auf, wie brillant das Kölner Gürzenich-Orchester unter François-Xavier Roth spielt, wie mühelos und mit wie viel Klangfantasie
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Endzeitträume
In der Lesart dieses erstmals miteinander musizierenden Ensembles entsteht eine quasi bewusstseinserweiternde Vision apokalyptischer Ordnung
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Beweglich
Sabine Devieilhe fasziniert auf höchstem Niveau mit den hinreißenden und sehr eigenwilligen „Les Siècles“ unter François-Xavier Roth
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Feinfühlig
Die Mühelosigkeit ihres Spiels, die selbstverständlich fließenden weichen Linien sowie der Farbreichtum besonders der leisen Töne begeistern auf Anhieb
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Selbstbezogen
Der Hörer kann bei Sergey Malovs „Hommage à Ysaÿe“ seine Virtuosität bewundern, erhält aber selten Zugang zur Musik
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Eingelöst
Ein Traum: Pretty Yendes Stimme hat auch in der extremen Höhe Glanz und Rundung, die Koloraturen sind von Leben durchpulst
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Verwandlungskünstler
Juan Diego Flórez singt Mozart: weich, sensibel in der Ausdeutung der Wort-Ton-Beziehung, aber auch mit sehr viel Energie
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Expressiv und ironisch
„Die schöne Müllerin“ haben Christian Gerhaher und Gerold Huber um die von Schubert nicht vertonten Texte aus Wilhelm Müllers Gedichtzyklus erweitert
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Kraftvolles Selbstporträt
Barbara Hannigans erste CD, bei der sie ihre beiden Berufe – das Singen und das Dirigieren – verbindet, geht von Alban Bergs „Lulu“ aus
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Hausbesuch
Eigener Reiz: Alle Beteiligten gehen entspannt zu Werke und laden die herausgebrochenen Stückchen weder mit Botschaft noch mit Virtuosität auf
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Schwarzes Rauschen
Eine begeisternde Aufnahme: Bernius setzt auf extreme dynamische Kontraste bei gleichzeitig möglichst entspanntem Musizieren
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Schlussanstieg
Antje Weithaas‘ Interpretationen bewegen, weil sie, musikalisch perfekt, den Stücken ihre Eigen- und Widerständigkeit belässt
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Ausgewogen
Jeder Ton klingt kostbar: Shirley Brill und Jonathan Aner scheinen ein musikalisches Geheimnis gleichzeitig zu verhüllen und offenzulegen
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Gefunden
Felix Klieser, Andrej Bielow und Herbert Schuch musizieren mit hoch reflektierter Brillanz und einmaliger Lebendigkeit
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Frei und treu
Ein Geniestreich: Die Spontaneität und Improvisationsfreude von Christina Pluhar & L’Arpeggiata reißt immer wieder mit
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Grenzerfahrung
Bei Feldmans Klavierstück „For Bunita Marcus“ geht es um Klang, Zeit und Raum – Marc-André Hamelin macht dies auf einzigartige Weise hörbar
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Oboen-Glück
Viola Wilmsen zeigt hier beglückend, dass es auch mit der Oboe möglich ist, abseits ausgetretener Pfade Akzente zu setzen
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„Lebe im Hier und Jetzt!“
Joyce DiDonato reflektiert über die Kraft der Musik, ihre künstlerische Mission und den Mut, trotz globaler Krisen weiterzumachen.
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